Logo Daria Berndt Illustrationen

Über mich

Mein Name ist Daria Berndt und ich wurde im Jahr 1999 in Hannover geboren. Noch vor dem ersten Tag an den ich mich zurück erinnern kann hielt ich einen Stift in den Händen - das sagen zumindest die diversen Skizzen aus dem Jahr 2000 bis heute. Vermutlich ist da meine Mutter aber auch nicht unwesentlich mitschuldig, denn sie ist genau wie ich ein sehr visueller Mensch und hat mir meine gesamte Kindheit über unter anderem immer wieder wunderschöne Pferde zum ausmalen vorgezeichnet und mich bis zum heutigen Tag immer unterstützt - na wenn das mal kein Vorbild ist! Aber ich muss sagen Kunst ist in meinen Augen auch einfach ein wahnsinnig spannendes Hobby, was sich für mich auch unvermeidlich auf die innere Ruhe und Entspannung auswirkt. In einer solch langen Zeit wie der in der ich mich nun mit ihr beschäftige, hat man natürich Zeit einiges auszuprobieren, so habe ich mittlerweile Erfahrungen in allen möglichen Gebieten der traditionellen Bildgestaltung sammeln können. Ob mit Copic Markern zu illustrieren, den Aquarellpinsel zu schwingen, mit Buntstiften die feinsten Details auszuarbeiten oder mit Acryl und Ölfarben auf Papier und Leinwänden zu expirentieren - es gibt kein Zeichenmaterial das ich einmal angefasst habe und mir nicht bis heute noch Spaß macht. Natürlich habe ich auch andere Wege ausprobiert mich kreativ auszutoben. So nähe ich beispielweise gern, oder gehe mit meiner Spiegelreflexkamera auf Streifzüge - nie aber ohne mein Skizzenbuch. Auch habe ich bereits viele Erfahrungen im Umgang mit gestalterischen Programmen gesammelt, da ich meine Bilder bestmöglich digitalisieren wollte. So Beherrsche ich nun viele Programme der Adobe creative Cloud.
Aufgrund meiner Leidenschaft zur Illustration habe ich mich 2016 dazu entschieden mein Fachabitur im Fachbereich Gestaltung und nebenbei eine schulische Ausbildung zur Screen-Design Assistentin zu absolvieren, da ich auch im Abitur unbedingt kreativ tätg sein wollte. So ist es nun mein aktueller Standpunkt, dass ich mit viel Elan darauf hinarbeite mir meinen Lebenswunsch zu erfüllen und Illustration zu studieren... Was darauf folgen mag kann ich jetzt noch schwer sagen, aber ich hoffe sehr mich eines Tages als freischaffende Illustratorin und Künstlerin behaupten zu dürfen.

Daria Berndt Portraitfoto

Wie, wo und womit ich arbeite

Nach der obligatorischen Manga-phase, die wohl viele Zeichner einmal haben, in der ich viel mit den paar Copics die ich damals hatte koloriert habe, habe ich eine Zeit im Alter zwischen 12 und 15 Jahren damit zugebracht möglichst realistische Buntstift-Portraits zu zeichnen. Das hat mir sicherlich auch einiges gebracht was die originalgetreue Umsetzung von Körpern in Kompositionen angeht, aber es ist nicht was ich heute bin. Im Sommer 2015 also habe ich irgendwann einen alten Aquarellkasten von meiner Mutter gefunden, einen super schönen vierspalter von Schmincke, der wohl im Nachhinein gesehen in mir einen kleinen Durchbruch bewirkt hat. Eigentlich ist er DER Aquarellkasten und das obwohl die meisten Farben zu dem Zeitpunkt als ich ihn ausgegraben habe schon gut 25 Jahre alt waren (und bis heute benutze ich sie immernoch), er hat Beulen und Kratzer und oftmals vor lauter Farbmischungen keine freie Mischfläche mehr zur Verfügung - Aber ich nehme ihn immer und überall hin mit. Man könnte sagen, dass wir beste Freunde sind.
Nun, in diesem Sommer als ich nun mit dem Kasten in der Hand mit noch ein paar Ferienwochen vor mir in unserem Garten stand, hatte ich mir schon lange vorgenommen mal ein wenig mehr Medien auszuprobieren - wieso also nicht damit direkt mal anfangen? So habe ich erstmal damit begonnen kleine Bilder von Vögeln anzufertigen (die sind ganz wundervolle und dankbar zu zeichnende Tiere wie ich finde). Dadurch, dass ich in den folgenden Wochen dann aber immer mehr und mehr Papiere ausprobiert habe und auch den Mut gefasst habe mehrere Materialien auf dem selben Blatt zu verwenden, wurden die Bilder immer ausgefuchster, immer illustrativer. Ich habe Spaß daran gefunden mit meinen Bildern Geschichten zu erzählen und den Geschichten zuzuhören, die mir noch während des malens durch den Kopf schießen. Seitdem ich diesen Geschichten immer mehr Beachtung schenke und ihnen ohne Scheu nachgehe bin ich für mich an einer wirklich angenehmen Stelle meines bisherigen Werdeganges in der Kunst angelangt. Ich bin froh zu sagen, dass wer gut hinsieht in meinen Bildern meine Träume, Gedanken und Geschichten lesen kann, ohne dass ich einen Buchstaben dafür zu benutzen brauche. Gleichzeitig habe ich die Hoffnung, dass meine Zeichnungen vielleicht auch den Betrachter zum Träumen ganz eigener Geschichten anregen könnten.

...So ist es passiert. Aus den Materialien die ich in diesen Jahren gesammelt habe eine mehr oder minder große Sammlung geworden, die ich Zuhause an meinem stets gut oranisierten und aufgeräumten Schreibtisch aufbewahre und wie einen kleinen Schatz hüte. Mittlerweile gehören nun die Dr. Ph. Martin's radiant concentrated watercolors, Copic Marker, der Schmincke Aquarellkasten und meine Polychomos zu meinen liebsten Materialien. Doch kann ich wie gesagt auch meine Finger nicht von Acryl, Bleistiften, Ölfarben, Gouache, Pastell und zu guter letzt auch ordinärer Tinte nicht lassen. Dort, an meinem geliebten Tisch, liegen auch meine Papiere und Leinwände, die ich leidenschaftlich gern mit verschiedenen Materialien benutze um immer neue kleine Tricks und Kniffe zu entdecken. Aber es wäre gelogen zu behaupten, dass ich immer nur dort sitzen würde um zu zeichnen. Im Sommer ist es wunderbar draußen zu sitzen, auf der Terasse, im Park oder in der Stadt und dort mit nur wenigen Materalien die Einflüsse umzusetzen.
Genaue für mich festgelegte Techniken habe ich aber zugegeben nicht wirklich, auch wenn ich jetzt von vielen Dingen erzählt habe mit denen ich arbeite. Eigentlich arbeite ich immer intuitiv mit den Farben und Materialen - das erkärt bestimmt auch warum ich früher nichts mit Schritt-für-Schritt Lehrbüchern anfangen konnte; Ich habe es einfach immer anders gemacht. Meistens läuft es aber so ab, dass ich beginne mit der Skizze zu arbeiten und dann schaue wie, mit welchem Material und in welchen Farben ich das Bild am besten für mich umsetzen will und kann. Manchmal benutze ich auch einfach nur das Material wonach es mir grade in den Fingern juckt - denn es muss nichts perfekt sein was ich mache, das ist für mich nicht der Sinn der Kunst und ich bin sehr glücklich, dass ich auch diesen Satz mit einiger Überwindung immer erster nehmen kann.

Nun steht nur noch eine Frage im Raum, die ich natürlich auch noch kurz beantworten möchte - was ist meine Inspiration beim zeichnen, was treibt mich an? Hier gibt es super viele Dinge die man jetzt sagen könnte, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir reicht eine Tube Farbe in der Hand zu wiegen, ein Lied zu hören oder ein wenig vor mich hin zu träumen. Sicher bin ich keines dieser Genies die ständig fantastische Ideen produzieren, aber meine Ideen kommen einfach wenn ich glücklich und motiviert bin. So ist es ein kleiner Kreis der sich schließt, wenn ich ruhig zeichnen kann, bin ich glücklich und dann kommt die Inspiration oder die Idee von irgendwoher - und dann es ist meine Aufgabe sie zu verwirklichen.

Zeichenmaterial

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